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Statuten

Statuten

1. Zweck

Art. 1 - Name und Sitz
Art. 2 - Zweck



2. Mitgliedschaft

Art. 3 - Vereinsmitglieder
Art. 4 - Aufnahme
Art. 5 - Pflichten der Mitglieder
Art. 6 - Austritt und Ausschluss
Art. 7 - Beschwerderecht



3. Organisation

Art. 8 - Organe
Art. 9 - Geschäftsjahr und Amtsdauer



3.1 Generalversammlung
Art. 10 - Stimmrecht
Art. 11 - Ordentliche und ausserordentliche Versammlungen
Art. 12 - Einladung, Geschäfte und Anträge
Art. 13 - Kompetenzen

3.2 Vorstand
Art. 14 - Verantwortlichkeit und Konstituierung
Art. 15 - Kompetenzen und Geschäftsstelle



3.3 Ausschüsse und Arbeitsgruppen
Art. 16 - Aufgaben, Zusammensetzung und Konstituierung



3.4 Kontrollstelle
Art. 17 - Aufgaben



4. Finanzen

Art. 18 - Haftung
Art. 19 - Mitgliederbeiträge
Art. 20 - Status als Selbsthilfeorganisation
Art. 21 - Entschädigung der Organe



5. Änderung der Statuten und Auflösung des Vereins

Art. 22 - Statutenänderung
Art. 23 - Auflösung



6. Schlussbestimmungen

Art. 24 - Inkrafttreten



1. Zweck

Art. 1 - Name und Sitz

Die Interessengemeinschaft ICT Zürcher Gemeinden (IG ICT) ist ein Verein im Sinne von Artikel 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches. Die Gründung erfolgt unter dem Patronat des Vereins Zürcher Gemeindeschreiber und Verwaltungsbeamter (VZGV).

Sofern die Generalversammlung nichts anderes bestimmt, befindet sich der Sitz am Wohnort des Präsidenten/der Präsidentin.

Art. 2 - Zweck

Die IG ICT vermittelt und erbringt für ihre Mitglieder professionelle Dienstleistungen im Informatik- und Kommunikationstechnologiesektor (ICT) und bezweckt insbe-sondere:

a) eine kompetente, unabhängige Ansprechpartnerin und Beraterin zu sein

b) die kommunalen Bedürfnisse laufend zu erkennen und Lösungen vorzuschlagen bzw. zu erarbeiten

c) sich für wirtschaftliche Konditionen (zum Beispiel Rahmenverträge) und Effizienzsteigerungen einzusetzen

d) Standardisierungen und Synergien zu fördern

e) die Interessen der Mitglieder gegenüber Bund, Kanton und Unternehmungen zu vertreten

f) kantonale ICT-Projekte zu begleiten und in Arbeitsgruppen mitzuwirken

g) eGovernment-Prozesse und Pilotprojekte aktiv zu fördern

h) regelmässig zu informieren, Erfahrungen auszutauschen und die Solidarität unter den Mitgliedern zu fördern

Der Verein kann sich im Rahmen seines Zweckes an privatrechtlichen Unternehmungen, Stiftungen und weiteren Organisationen beteiligen. Erträge aus solchen Beteiligungen sind zur Förderung des Vereinszweckes einzusetzen.

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2. Mitgliedschaft

Art. 3 - Vereinsmitglieder

Der Verein besteht aus Kollektiv- und Einzelmitgliedern.

Art. 4 - Aufnahme

Kollektivmitglieder können werden

a) Politische Gemeinden

b) Schulgemeinden

c) Kirchgemeinden

d) Gemeindeverbindungen und andere von Gemeinden getragene Non-Profit-Organisationen

Als Einzelmitglieder können Fachleute aus der Gemeindepolitik bzw. Gemeindeverwaltung oder ehemalige Gemeindevertreter in der IG ICT aufgenommen werden.

Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand.

Art. 5 - Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder haben den vom Verein mit seinem Zweck umschriebenen ideellen Interessen zu dienen, im Sinne des Vereinszieles mitzuarbeiten und die Interessen des Vereins zu fördern.

Sie leisten einen jährlichen Beitrag an die Kosten.

Art. 6 - Austritt und Ausschluss

Die Mitgliedschaft erlischt auf das Ende des Kalenderjahres

a) wenn mindestens drei Monate im Voraus der Austritt erklärt wird

b) bei Nichtbezahlung des Mitgliederbeitrages nach erfolgloser schriftlicher Mahnung durch den Vorstand

c) infolge Ausschluss durch Entscheid des Vorstandes

Art. 7 - Beschwerderecht

Gegen Beschlüsse des Vorstandes über die Mitgliedschaft (Aufnahme oder Ausschluss) kann innerhalb eines Monats Beschwerde an die Generalversammlung erhoben werden. Die Generalversammlung entscheidet endgültig.

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3. Organisation

Art. 8 - Organe

Die Organe des Vereins sind

a) die Generalversammlung

b) der Vorstand

c) allfällige vom Vorstand eingesetzte Ausschüsse und Arbeitsgruppen

d) die Kontrollstelle

Art. 9 - Geschäftsjahr und Amtsdauer

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

Die Vereinsorgane gemäss Art. 8 lit. b - d werden in den ungeraden Kalenderjahren auf zwei Jahre gewählt.

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3.1 Generalversammlung

Art. 10 - Stimmrecht

Die Kollektivmitglieder üben ihr Stimmrecht durch einen bevollmächtigten Vertreter oder eine bevollmächtigte Vertreterin aus.

Art. 11 - Ordentliche und ausserordentliche Versammlungen

Die ordentliche Generalversammlung findet alljährlich im Frühjahr statt.

Ausserordentliche Generalversammlungen finden nach Beschluss des Vorstandes statt oder werden von diesem auf schriftliches Begehren von einem Fünftel der Mitglieder einberufen.

Art. 12 - Einladung, Geschäfte und Anträge

Der Vorstand bestimmt Ort und Zeit und erlässt die Einladung mindestens drei Wochen vorher.

Die Traktanden sind in der Einladung einzeln bekanntzugeben; über darin nicht
angekündigte Geschäfte darf die Generalversammlung nicht beschliessen.

Anträge der Mitglieder an die ordentliche Generalversammlung sind bis Ende
Januar dem Vorstand schriftlich einzureichen.

Art. 13 - Kompetenzen

Der Generalversammlung stehen zu

a) die Änderung der Statuten

b) die Wahl des Präsidenten/der Präsidentin des Vorstandes

c) die Wahl der übrigen Mitglieder des Vorstandes

d) die Wahl der Kontrollstelle

e) die Genehmigung der Tätigkeitsberichte

f) die Genehmigung der Jahresrechnung

g) die Festsetzung des jährlichen Beitrages für Kollektivmitglieder, wobei nur die Kollektivmitglieder stimmberechtigt sind

h) die Genehmigung des Voranschlages

i) der Entscheid über Beschwerden betreffend die Mitgliedschaft im Sinne von Art. 7

j) die Behandlung weiterer Geschäfte, die nach den Bestimmungen von Art. 66 - 68 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches Sache der Generalversammlung sind oder dieser vom Vorstand zur Beschlussfassung unterbreitet werden

k) die Auflösung des Vereins oder seine Verschmelzung mit einem andern Verein

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3.2 Vorstand

Art. 14 - Verantwortlichkeit und Konstituierung

Der Vorstand leitet den Verein und ist verantwortlich für das Erreichen des
Vereinszieles.

Er besteht aus dem Präsidenten/der Präsidentin und mindestens vier bis maximal
acht Mitgliedern. Er konstituiert sich selbst.

Art. 15 - Kompetenzen und Geschäftsstelle

Der Vorstand ist zuständig für die Geschäftsführung des Vereins, soweit die
Kompetenzen nicht durch diese Statuten der Generalversammlung vorbehalten
sind oder vom Vorstand an Ausschüsse bzw. Arbeitsgruppen delegiert werden.

Im Einzelnen hat der Vorstand folgende Kompetenzen

a) Wahl der Ausschüsse und Arbeitsgruppen sowie der Präsidenten oder Präsidentinnen

b) Erlass einer Geschäftsordnung

c) Soweit nicht nach Geschäftsordnung die Ausschüsse bzw. Arbeitsgruppen zuständig sind, steht dem Vorstand die generelle Finanzkompetenz im Rahmen des Voranschlages zu. Zudem ist der Vorstand berechtigt, ausserhalb des Voranschlages während des Geschäftsjahres Ausgaben zu tätigen, soweit sie durch zusätzliche Einnahmen gedeckt werden oder den Betrag von einem Viertel des budgetierten Jahresumsatzes nicht übersteigen.

Der Vorstand kann den Vollzug seiner Beschlüsse sowie die Erledigung administrativer Arbeiten aus allen Gebieten der Vereinstätigkeit einer Geschäftsstelle übertragen. Der Vorstand regelt die Aufgaben und Kompetenzen der Geschäftsstelle.

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3.3 Ausschüsse und Arbeitsgruppen

Art. 16 - Aufgaben, Zusammensetzung und Konstituierung

Die Ausschüsse und Arbeitsgruppen erfüllen besondere Aufgaben innerhalb des Vereinszieles.

Die Mitgliederzahl von Ausschüssen und Arbeitsgruppen wird durch den Vorstand festgelegt.

Die Ausschüsse und Arbeitsgruppen konstituieren sich selbst, mit Ausnahme der Vorsitzenden.

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3.4 Kontrollstelle

Art. 17 - Aufgaben

Die Kontrollstelle besteht aus zwei Rechnungsrevisoren/Rechnungsrevisorinnen sowie einem Ersatzmitglied. Sie hat die Rechnung des Vereins zu prüfen und
darüber der Generalversammlung schriftlich Bericht und Antrag vorzulegen.

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4. Finanzen

Art. 18 - Haftung

Für die Verbindlichkeiten des Vereins haften ausschliesslich dessen eigene Mittel.

Art. 19 - Mitgliederbeiträge

Von den Kollektivmitgliedern wird ein von der Generalversammlung jährlich festzusetzender Mitgliederbeitrag erhoben.

Über die Höhe des Beitrages der Einzelmitglieder entscheidet der Vorstand.

Art. 20 - Status als Selbsthilfeorganisation

Der Verein arbeitet nicht gewinnorientiert. Seine Aufwendungen werden durch die Mitgliederbeiträge sowie durch Vermittlung von Dienstleistungen gedeckt. Rechnungsüberschüsse werden ausschliesslich für Vereinszwecke verwendet.

Art. 21 - Entschädigung der Organe

Die Mitglieder von Vorstand, Ausschüssen, Arbeitsgruppen und Kontrollstelle erhalten für ihre Tätigkeit eine Entschädigung im Sinne der Regelungen für Kommissionen des Kantonsrates. Der Vorstand regelt die Einzelheiten.

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5. Änderung der Statuten und Auflösung des Vereins

Art. 22 - Statutenänderung

Die Statuten können durch die Generalversammlung mit einfachem Mehr geändert werden.

Art. 23 - Auflösung

Die Auflösung des Vereins kann nur mit einer Mehrheit von zwei Dritteln aller Vereinsmitglieder beschlossen werden.

Die auflösende Versammlung hat über die Verwendung des Vereinsvermögen zu befinden. Ein allfällig verbleibendes Vermögen ist einer Institution mit gleicher oder ähnlicher Zielsetzung zuzuwenden; eine Verteilung unter die Vereinsmitglieder ist ausgeschlossen.

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6. Schlussbestimmungen

Art. 24 - Inkrafttreten

Diese Statuten sind am 05.11.2008 von der ausserordentlichen Generalversammlung genehmigt worden und treten per 01.01.2009 in Kraft. 

Interessengemeinschaft ICT Zürcher Gemeinden
Der Präsident:
Beat Binder 

Effretikon, 05.11.2008

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